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Aktuelle Informationen rund um den Geschichtsverein

Am Sonntag, 17. Juni, bietet der Oppenheimer Geschichtsverein eine Führung über den israelitischen Friedhof in der Amselgasse an. Um 11.00 Uhr wird Johanna Stein gemeinsam mit dem Ehepaar Benrizi die Besucher über Führung über den israelitischen Friedhof

Am Sonntag, 17. Juni, bietet der Oppenheimer Geschichtsverein eine Führung über den israelitischen Friedhof in der Amselgasse an. Um 11.00 Uhr wird Johanna Stein gemeinsam mit dem Ehepaar Benrizi die Besucher über das Friedhofsgelände führen und seine Besonderheiten erläutern. Mimon Benrizi ist  Friedhofsbeauftragter der jüdischen Gemeinde Mainz. Nach dem Rundgang lädt der Geschichtsverein die Besucher in das Weinbaumuseum ein. Dort werden Camilla und Mimon Benrizi über Tod und Trauer im jüdischen Glauben berichten und gern Fragen über die Besonderheiten der jüdischen Bestattungsriten Auskunft geben. Im Weinbaumuseum erwartet die Besucher ein Imbiss mit Speisen und Getränken.

Neues Oppenheimer Heft erschienen

Jetzt geht' los! Das barocke Wegekreuz in Oppenheim wird restauriert.

Das Photo zeigt von links die OGV-Mitglieder Dietmar Butzmühlen und Dr. Wolfgang Müller bei der Freilegung des Sockels.

Der Landrat des Kreises Mainz-Bingen hat dem Oppenheimer Geschichtsverein (OGV) ca. 13. 000 € als Ehrenamtsförderung bewilligt und ihn damit in die Lage versetzt, das schon lange Zeit im Visier befindliche Projekt jetzt in Angriff nehmen zu können. Phase 1 konnte nun durch den ehrenamtlichen Einsatz von OGV - Mitgliedern erledigt werden: Der Sockel des Kreuzes musste von der pflanzlichen Einfriedung befreit werden. Diese führte letztlich dazu, dass sich im Verlaufe der Vergangenheit Feuchte im eingegrabenen Teil des Sockels ausbreitete, und beispielsweise ca. zwei Drittel der Schrifttafel zerstört hat. In fünf Stunden haben nun drei Mitglieder des OGV den Sockel frei gegraben. In Phase 2 wird dann das Kreuz, soweit es möglich ist, zerlegt und die Einzelteile in die Werkstatt des beauftragten Steinbildhauers Rainer Knußmann verbracht, wo sie einer gründlichen Überarbeitung und Ausbesserung unterzogen werden. So wie sich die Witterung ein wenig stabilisiert hat, wird dieser Arbeitsschritt ausgeführt. Wir werden berichten. 

Geschenke für's Archiv, aus Mainz - Gonsenheim

Einen Programmzettel des ehemaligen Oppenheimer Karnevalvereins „Welschdorfbrüder“ und eine Schallplatte aus den 60er Jahren erhielt der Geschichtsverein dieser Tage von Herrn Stöver aus Mainz – Gonsenheim. Herrn Stöver fielen diese Archivalien beim Aufräumen in die Hände. Man kennt das: Da schlummern jahrelang alle möglichen Dinge in Kistchen und Kästchen und werden erst wieder ans Tageslicht geholt, wenn man glaubt, endlich einmal Ordnung schaffen zu müssen. So auch in diesem Fall. Für den Oppenheimer Geschichtsverein ein kleiner Glücksfall. Wie die Sachen letztlich in seinen Besitz gelangten, weiß er nicht mehr genau zu sagen. Beim Programmzettel gäbe es eventuell eine plausible Erklärung, ist Herr Stöver doch ehrenamtlich im Mainzer Fastnachtsmuseum als Gästebegleiter tätig und hat das dort angeschlossene Archiv gelegentlich materiell bereichert. Der Weg der Schallplatte mit zwei Märschen („Gruß an Adnet“ und „Hoch Oppenheim“), einem Walzerlied „Komm doch zum Rhein“ und „Trompeters Abendlied (Evening-Melodie) in seinen Besitz bleibt unklar. Sei's drum: Der erste Vorsitzende des Geschichtsvereins, Martin Baltrusch, dankte herzlich und hat die Gaben gerne entgegen genommen.