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Aktuelle Informationen rund um den Geschichtsverein

Frau Broghammer-Conrads spricht am 7. November über 30 Jahre Altstadtsanierung. Beginn 19.30 im Casinosaal im Merianhotel.

1988 erhielt die Stadt Oppenheim den ersten Bewilligungsbescheid im Rahmen des Städtebauförderprogramms. Seit 30 Jahren ist die Stadtsanierung untrennbar mit der Entwicklung der historischen Altstadt verbunden. Der Vortrag beleuchtet das Thema Stadtsanierung von unterschiedlichen Seiten und informiert über Inhalte, Möglichkeiten und Grenzen bei öffentlichen und privaten Bauvorhaben. Anhand des städtebaulichen Rahmenplans werden städtebauliche Missstände, Ziele und geplante Maßnahmen in der Stadtsanierung erläutert. Die Herausforderungen durch den Untergrund für die Gestaltung des öffentlichen Raums beim Ausbau von Straßen, Wegen und Plätzen ist ein weiterer Aspekt des Referats. Bei der Gebäudesanierung spielt die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung der Stadt Oppenheim eine wesentliche Rolle, deren Ziele und wesentlichen Inhalte werden anhand von Beispielen erläutert. Daneben wird auch auf den Sinn und Zweck der Gestaltungsrichtlinie für Möblierung im öffentlichen Raum eingegangen. Um einen Eindruck von der bisherigen Entwicklung und dem weiteren Projekt zu vermitteln, ist als Abschluss die Darlegung von Erreichtem und ein Ausblick auf künftige Maßnahmen geplant.

Wiedererrichtung des Wegekreuzes beginnt

Rainer Knußmann bei der Arbeit am Wagekreuz.

Mehrere Wochen hat Steinmetzmeister Rainer Knußmann die einzelnen Teile des barocken Wegekreuzes hinter dem Oppenheimer Weingut Dietz in seiner Werkstatt bearbeitet. Jetzt liegen die Teile zur Wiedererrichtung bereit. Schon ist der Fuß des Sockel kürzlich auf der Fundamentplatte installiert worden. Jetzt gilt es zunächst abzuwarten, bis der Mörtel vollständig ausgehärtet ist, erst dann kann der nächste Aufbauschritt erfolgen. Vorsichtig geschätzt könnte die Wiedererrichtung Ende Oktober 2018 abgeschlossen sein. Wermutstropfen: Eine für die Statik des Kreuzes entscheidend wesentliche Sandsteinplatte erwies sich als -im wahrsten Sinne- nicht mehr tragbar und musste erneuert werden, ebenso zeigten sich verdeckte Mängel an den Kreuzbalken. Die Neuanschaffungen brachten leider Mehrkosten von ca. 7.000 € mit sich. Der Oppenheimer Geschichtsverein richtet sich deshalb an die Bürger*innen in der Region mit einer Bitte um Spenden: Diese werden erbeten unter dem Stichwort: „Wegekreuz“ auf das Konto des Geschichtsvereins: DE18 5519 0000 0301 1030 16. Auf Wunsch gibt’s natürlich eine Spendenquittung.

Vortrag von Herrn Volker Gallé Mittwoch, 26. September um 19.30 Uhr Casinosaal des Merian Hotel, Vortrag von Volker Gallé: Unter dem Banner der Verfassung - Die Achtundvierziger in Rheinhessen und ihre Wirkung

Der Oppenheimer Landtagsabgeordnete Johann Paulsackel forderte in einer Debatte vom September 1850 auf, sich wie ein Mann unter dem Banner der Verfassung zu versammeln um der verfassungswidrigen Verfolgung der Lehrer durch die hessische Regierung zu begegnen. Seine freie Schule in Oppenheim war im April des gleichen Jahres geschlossen worden. Die Schulreform war ein wichtiges Thema der rheinhessischen  Demokraten und schlug sich noch in der rheinland-pfälzischen Verfassungsdebatte 1947 nieder. Die Begeisterung für Bürger- und Menschenrechte prägte die gesellschaftliche Stimmung im frühen 19. Jahrhunderts bis in die Ortsgemeinden, wie heute noch die Gedenktafel für die Märzforderungen von 1848 am Wendelsheimer Rathaus zeigt. Erst dem preußischen Nationalismus des wilhelminischen Staats gelang es, auch in Rheinhessen politische Anpassung zu erzwingen und den republikanischen Geist der Region zu beschädigen und in die Alltagskultur abzudrängen. Es ist die Begeisterung der Achtundvierziger für die Verfassung, die heute notwendig ist, um gegen Mutlosigkeit und völkische Propaganda einen freiheitlichen Zukunftsentwurf für eine Bürgergesellschaft auf den Weg zu bringen.

Am Sonntag, 17. Juni, bietet der Oppenheimer Geschichtsverein eine Führung über den israelitischen Friedhof in der Amselgasse an. Um 11.00 Uhr wird Johanna Stein gemeinsam mit dem Ehepaar Benrizi die Besucher über Führung über den israelitischen Friedhof

Am Sonntag, 17. Juni, bietet der Oppenheimer Geschichtsverein eine Führung über den israelitischen Friedhof in der Amselgasse an. Um 11.00 Uhr wird Johanna Stein gemeinsam mit dem Ehepaar Benrizi die Besucher über das Friedhofsgelände führen und seine Besonderheiten erläutern. Mimon Benrizi ist  Friedhofsbeauftragter der jüdischen Gemeinde Mainz. Nach dem Rundgang lädt der Geschichtsverein die Besucher in das Weinbaumuseum ein. Dort werden Camilla und Mimon Benrizi über Tod und Trauer im jüdischen Glauben berichten und gern Fragen über die Besonderheiten der jüdischen Bestattungsriten Auskunft geben. Im Weinbaumuseum erwartet die Besucher ein Imbiss mit Speisen und Getränken.

Neues Oppenheimer Heft erschienen

Jetzt geht' los! Das barocke Wegekreuz in Oppenheim wird restauriert.

Das Photo zeigt von links die OGV-Mitglieder Dietmar Butzmühlen und Dr. Wolfgang Müller bei der Freilegung des Sockels.

Der Landrat des Kreises Mainz-Bingen hat dem Oppenheimer Geschichtsverein (OGV) ca. 13. 000 € als Ehrenamtsförderung bewilligt und ihn damit in die Lage versetzt, das schon lange Zeit im Visier befindliche Projekt jetzt in Angriff nehmen zu können. Phase 1 konnte nun durch den ehrenamtlichen Einsatz von OGV - Mitgliedern erledigt werden: Der Sockel des Kreuzes musste von der pflanzlichen Einfriedung befreit werden. Diese führte letztlich dazu, dass sich im Verlaufe der Vergangenheit Feuchte im eingegrabenen Teil des Sockels ausbreitete, und beispielsweise ca. zwei Drittel der Schrifttafel zerstört hat. In fünf Stunden haben nun drei Mitglieder des OGV den Sockel frei gegraben. In Phase 2 wird dann das Kreuz, soweit es möglich ist, zerlegt und die Einzelteile in die Werkstatt des beauftragten Steinbildhauers Rainer Knußmann verbracht, wo sie einer gründlichen Überarbeitung und Ausbesserung unterzogen werden. So wie sich die Witterung ein wenig stabilisiert hat, wird dieser Arbeitsschritt ausgeführt. Wir werden berichten. 

Geschenke für's Archiv, aus Mainz - Gonsenheim

Einen Programmzettel des ehemaligen Oppenheimer Karnevalvereins „Welschdorfbrüder“ und eine Schallplatte aus den 60er Jahren erhielt der Geschichtsverein dieser Tage von Herrn Stöver aus Mainz – Gonsenheim. Herrn Stöver fielen diese Archivalien beim Aufräumen in die Hände. Man kennt das: Da schlummern jahrelang alle möglichen Dinge in Kistchen und Kästchen und werden erst wieder ans Tageslicht geholt, wenn man glaubt, endlich einmal Ordnung schaffen zu müssen. So auch in diesem Fall. Für den Oppenheimer Geschichtsverein ein kleiner Glücksfall. Wie die Sachen letztlich in seinen Besitz gelangten, weiß er nicht mehr genau zu sagen. Beim Programmzettel gäbe es eventuell eine plausible Erklärung, ist Herr Stöver doch ehrenamtlich im Mainzer Fastnachtsmuseum als Gästebegleiter tätig und hat das dort angeschlossene Archiv gelegentlich materiell bereichert. Der Weg der Schallplatte mit zwei Märschen („Gruß an Adnet“ und „Hoch Oppenheim“), einem Walzerlied „Komm doch zum Rhein“ und „Trompeters Abendlied (Evening-Melodie) in seinen Besitz bleibt unklar. Sei's drum: Der erste Vorsitzende des Geschichtsvereins, Martin Baltrusch, dankte herzlich und hat die Gaben gerne entgegen genommen.